Frühstück mit Tostada, Extrabrötchen und Nutella!!! von Chris. Gestärkt anschließend per Minibus nach Almendro, wo wir unseren Guide und Begleitschutz (in der Gegend kommt es häufig zu Überfällen auf Touristen, um diesen vorzubeugen, haben wir knapp 1.000 USD „Gebühr“ an die ortsansässigen Banditen bezahlt) getroffen und steilen Aufstieg zu unserem Basislager auf dem Vulkan Acatenango begonnen haben, Ziel freier Blick auf den zur Zeit sehr aktiven Nachbarvulkan Fuego.

Acatenango gemütliche PauseErst nett durch Felder, dann Wald, ein wirklich traumhafter Weg und bei dem entspannten Tempo :-) perfekt zu genießen (nachdem uns die nervige Franzosen Rentner Gruppe endlich überholt hatte). Nach drei Stunden und 1.100 Höhenmetern (auf 3.400m) gemütliche Pause in der Sonne, anschließend dann nur noch 200 Höhenmeter einmal halb rund um den Acatenango zu unserem Basislager mit perfektem Blick (Luftlinie ca. 3 km) auf den (uns zur Begrüßung gleich einmal laut explodierenden) Vulkan Fuego.

Fuego Vulkan EruptionEntspanntes Einrichten, Stativ und Kamera aufbauen, unsere Begleitung mit ihren Macheten zwei noch störende Bäume fällen lassen und die Fotosession konnte beginnen. Glücklicherweise verzogen sich die Wolken immer mehr und ab der blauen StundeFuego Vulkan Eruption zur blauen Stunde wurden wir mit Eruptionen verwöhnt. Es ist immer wieder der Wahnsinn: gespanntes Schauen auf den Gipfel, das plötzliche orange-rote Leuchten, fliegende Lavabrocken, die Explosion, der Farbkontrast zum dunklen Himmel, die leuchtenden Sterne, immer wieder Sternschnuppen, unbeschreiblich…

Nach einem kurzen Schlaf (in voller Montur im Schlafsack mit immer wieder wachen Eruptionsguckphasen) um 04:00 Uhr Start Aufstieg (begleitet von heftiger Fuego Eruption) zum Gipfel, steil (42 Grad), rutschiges Geröll, ziemliche Schulterschmerzen wg. meinem (wie ich schlauerweise erst hinterher gelernt für dieses Gewicht nicht Acatenango Gipfel Blick zum Sonnenaufgang in Richtung Vulkan Aguaausgelegten) Rucksack, nach 1 ½ Stunden war es dann aber geschafft und wir (halbe Gruppe) standen auf dem Gipfel des Acatenango auf 3.976m, pünktlich zur blauen Stunde. Guten Fotoplatz suchen und warten, leider mit bescheidenem Erfolg, wirklich große Eruptionen waren nicht mehr zu sehen, entschädigt wurden wir durch den Sonnenaufgang und die damit einhergehende steigende Wärme.

Also (staubiger) Abstieg, teilweise plaudernd mit unserem Guide, in 2 1/2 Stunden, ziemlich direkt :-) bis nach Almendro, wo uns schon der Rest der Gruppe erwartet hat, der sich den Gipfelaufstieg hat entgehen lassen.