Nach Ankunft erst am heutigen Morgen (Iberia hatte mich eine Nacht in Panama fest gesetzt) direkt am Flughafen Treffen mit der ganzen Gruppe und los ging es im Minibus direkt zum Vulkan Pacaya. Eintritt (Nationalpark seit 2000) zahlen am bewaffneten Wachposten, Umziehen und –packen im Minibus, lecker Pollo mit Reis im typischen einfachen Restaurant im Dorf Montufar, Flasche Cola und ab ging es mit unserem Guide Leonel (dessen Vater mit 76 Jahren auch immer noch täglich Touristen auf den Vulkan führt) in Richtung angeblich rot glühendes Hornito (die vom Reisebüro unserem Reiseleiter Chris versprochenen Lavaflüsse gibt es natürlich doch nicht).
Netter entspannter Weg durch Wald, kurz nach Ende der Baumgrenze auf dem Anstieg zum Gipfel
dann ein heftiger Schauer mit Hagel, Entscheidung Warten in Schutzhütten und Verschiebung Gipfel auf den frühen Morgen. Nach Ende des Regens sind wir dann (zusammen mit vielen anderen, teilweise auf Pferden reitenden, Touristen) zum angekündigten Hornito gelaufen. Vorgefunden haben wir ein kleines Loch mit austretenden heißen Dämpfen und eine extrem heiße “Sauna” Grotte. Gegen 18:00 Uhr waren dann alle Touris weg und die Nacht brach herein, nur der Hornito/ Loch glühte nicht – das erste Mal komplette Inaktivität (außer Gasaustritt am Gipfel) am Pacaya seit langer Zeit, sehr schade! Abendessen mit Käse-Gurken-Tunfisch-Brötchen, Blicke zum immer wieder ausbrechenden Fuego in der Ferne und frühes Schlafen legen (direkt auf den Boden) rund um das warme Loch, immerhin bestand keine Gefahr, in der Nacht zu frieren.
Um 03:30 Uhr wecken, Abmarsch in Richtung Gipfel. Jedoch immer dichterer Nebel, so dass die Aufstiegsroute
nicht zu finden war. Also Pause und Warten auf das Tageslicht, dann endlich der finale Aufstieg, jedoch weiterhin im Nebel und nur mit der Hälfte der Gruppe, die andere Hälfte streikte. Es waren allerdings nur wenige (steile) keine 100 Höhenmeter zu bewältigen und der Gipfel (ca.
2.500m) war erreicht. Und immerhin hob sich der Nebel für wenige Sekunden, so dass wir für kurze Zeit einen Blick auf die Gipfel der Vulkane Agua, Acatenango und Fuego im Morgenlich erhaschen konnten.
Gemeinsamer Abstieg wieder in die Sonne hinein, lecker Frühstück mit Ei und schwarze Bohnenpaste und Fahrt zu unserem Hotel in Antigua.

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