Sind nach einem kurzen Flug (in der vorletzten Reihe direkt nebem dem Triebwerk) gegen Mittag auf Maui gelandet, haben den obligatorischen Bustransfer zu Alamo genossen, dort den nächsten Van gemietet und sind erst einmal zu einem Burgerladen zum Lunch gefahren. Anschließend kurzer Shop-Stop und ab ging es zu Coole Unterkunftunserer Unterkunft, total urig, jedes Zimmer anders sehr stilvoll eingerichtet, mit Esszimmer, Porch und sehr netter Landlady. Da aus welchem Grund auch immer nicht genug Zimmer bzw. Zimmer mit separaten Betten für uns zur Verfügung standen, musste erst noch eine Ersatzunterkunft für Detlef und Jörg aufgetrieben werden, was sich einfacher gestaltete, als diese dann auch mit dem Auto zu finden :-)

Nach erfolgreichem Abschluss dieser Mission sind wir noch bei ekligem regnerischem Wetter zu einem botanischen Garten mitten im Urwald gefahren (mit Blick auf die Tao Needle), wo wir aufgrund der hereinbrechenden Dunkelheit jedoch nur 15 Minuten Aufenthalt hatten. Diese haben sich aber aufgrund der tollen Nebelatmosphäre, lustigen Fröschen und einem netten Flüsschen trotzdem vollends gelohnt! Nach einer leckeren Pizza im Fleadbread-House ging es dann zeitig in die Falle.

Nach einer recht kurzen Nacht sind wir um 0400 zum Gipfel des Vulkanes Haleakala aufgebrochen (auf der einen Seite unserer Unterkunft hat es geregnet, auf der anderen Seite war der Sternenhimmel zu sehen, wie das?), auf dem es aber leider völlig vernebelt gewesen war. Sonnenaufgang am HaleakalaWir haben also im Auto bei Keksen auf besseres Wetter und das Tageslicht gewartet und hatten tatsächlich Glück! Wir konnten trockenen Fusses zum Calderarand laufen und ein paar Fotos machen, wobei die Caldera allerdings völlig in Wolken lag und auch die Sonne nur  zu erahnen war. Also – guter Plan – erst einmal ab zurück zur Unterkunft, um gemütlich bei hausgemachter Marmelade und Erdnussbutter zu frühstücken!

Mit vollen Bäuchen und der notwendigen Dosis Kaffee (Detlef :-) ) sind wir dann wieder auf den Gipfel des Haleakala gefahren, jetzt bei strahlendem Sommenschein und blauem Himmel. Auch die Caldera lag nun fast wolkenfrei vor uns, ein traumhafter Anblick, wie aus einer anderen Welt bzw. auf einem fremden Planeten. Haben noch eine Runde auf dem Gipfel gedreht, Mauna Kea und Loa in der Ferne erspäht, und sind dann in Etappen (Stop hier, Stop da, Trail hier, Trail da) einer verdienten Snack-Pause entgegen gefahren.

Anschließend sind wir eine sehr kurvenreiche und enge Straße mitten durch den Urwald gefahren, welch Kontrastprogramm, wieder völlig unglaublich und so fernab der Heimat. Haben uns dann auch ein kurzes Stück in den Wald geschlagen, durch Bambus geschlängelt, dichtes Grün durchdrungen, tiefe Gräben überquert, um den avisierten Wasserfall dann doch nicht zu erreichen :-) Nachdem wir erfolgreich unser Auto wieder gefunden Niedlicher Wasserfallhatten, ging es ein Stück weiter bis zu einem weiteren Wasserfall, diesmal direkt an der Straße gelegen und somit für uns erreichbar. Kurzer Fotostop, dann Rückfahrt bis zu einem abendlichen Stop am Strand, Surfer schauen, Regenbogen suchen und finden und die Stimmung genießen. Den Abend ausklingen lassen haben wir diesen abwechslungsreichen Tag dann in einem mexikanischen Restaurant mit hausgemachter scharfer Sauce, very hot!